Alte Bäume im Abendlicht am Ufer des Lindenhofparks
Den Park entdecken

Natur, Geschichte & Seeblick

Ein Rundgang durch den Lindenhofpark – von den Baumriesen bis zur Ruine Degelstein.

Lindenallee im Sommer mit hohen Stämmen und Kiesweg
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Die Baumriesen

Linden, Mammutbäume und Ginkgos

Die hohen, alten Bäume sind das Herz des Parks. Mächtige Linden – sie gaben dem Lindenhof seinen Namen – säumen die Allee am Ufer und bilden im Sommer ein schattiges, grünes Dach. Dazwischen ragen Mammutbäume und Ginkgos in den Himmel, Zeugen einer Gartenkunst, die in Generationen denkt.

Im Herbst verwandelt sich die Allee in einen goldenen Teppich, im Winter zeichnen die kahlen Äste feine Silhouetten vor den Bergen.

Die Villa Lindenhof hinter der Parkwiese, die sich im Tauwasser spiegelt
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Die Villa Lindenhof

Herrschaftliche Villa mit Friedensmuseum

Mit dem Park entstand ab 1842 die klassizistische Villa des Großkaufmanns Friedrich Gruber. Sie thront über der großen Wiese und ist bis heute der Mittelpunkt der Anlage.

In der Villa befindet sich das Friedensmuseum „friedens räume“, das sich auf besondere Weise mit den Themen Frieden und Gerechtigkeit beschäftigt.

Mauer der Ruine Degelstein mit Gittertor unter Laubbäumen
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Ruine Degelstein

Das Weiherschlösschen von 1332

Versteckt zwischen alten Bäumen liegen die Mauerreste des Weiherschlösschens Degelstein. Die Anlage reicht bis ins Jahr 1332 zurück und ist damit weit älter als der Park selbst.

Durch das schmiedeeiserne Tor fällt der Blick in eine kleine, stille Welt – ein Ort, an dem man unwillkürlich langsamer wird.

Geschwungene weiße Brücke über den Weiher, umgeben von üppigem Grün
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Weiher & Brücke

Grün, grüner, Entengrütze

Ein verwunschener Teich zieht sich durch den Park, bedeckt mit einer leuchtend grünen Decke aus Entengrütze. Eine filigrane weiße Brücke spannt sich darüber – eines der beliebtesten Fotomotive im Lindenhofpark.

Kleiner Hafen mit einem abgedeckten Boot zwischen Bäumen
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Halbinsel & kleiner Hafen

Mit dem Grab des Parkgründers

Auf einer kleinen Halbinsel ruht der Gründer des Parks, Friedrich Gruber. Gleich daneben liegt ein kleiner Hafen, in dem im Sommer Boote schaukeln. Im Winter, wenn der Seepegel sinkt, fällt er trocken – und zeigt sich von einer ganz anderen Seite.

Zwei Menschen auf einer Bank am Ufer, dahinter verschneite Alpen
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Das Panorama

Rheintal, Pfänder, Drei Schwestern, Altmann und Säntis

Einmalig ist die Sicht vom Ufer: über den See ins Rheintal, auf die österreichischen Berge mit dem Pfänder (1.064 m) und den Drei Schwestern (2.053 m) und weiter zu den Schweizer Gipfeln von Altmann (2.435 m) und Säntis (2.502 m).

Besonders schön ist es an klaren Wintertagen oder nachts, wenn auf den Bergen die Lichter funkeln – am besten mit einer Flasche Wein auf einer der Bänke am Ufer.

Badegäste auf dem Betonsteg des Seebads
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Seebad Lindenhof

Baden mit Bergblick

Im Sommer lädt das Seebad Lindenhof – auch Lindenhofbad genannt – zum Schwimmen ein. Vom Steg geht es direkt ins klare Bodenseewasser, die Berge immer im Blick.

Hölzerner Steg mit Laternen und Blick über den türkisfarbenen See
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Hotel Bad Schachen & Schiffsanlegestelle

Am Rand des Parks

Gleich nebenan liegt das traditionsreiche Fünf-Sterne-Hotel Bad Schachen mit seiner Schiffsanlegestelle. Von hier aus lässt sich der Spaziergang wunderbar mit einer Fahrt über den See verbinden.

Geschichte

Vom Landsitz zum Park für alle

Der Lindauer Großkaufmann Friedrich Gruber ließ sich in den 1840er-Jahren am Ufer bei Bad Schachen einen Landsitz mit herrschaftlicher Villa errichten. Rund um das Haus entstand ein weitläufiger Landschaftspark. Heute ist der Lindenhofpark im Besitz der Stadt Lindau und für alle frei zugänglich.

  1. 1332Erste Erwähnung des Weiherschlösschens Degelstein
  2. 1842–1847Friedrich Gruber legt Villa und Park an
  3. 1956Die Stadt Lindau übernimmt das Anwesen
  4. HeuteÖffentlicher Park, Seebad und Friedensmuseum
Gestaffelte Bergsilhouetten im Dunst über dem See

Am schönsten ist es vor Ort

Bilder können nur einen Vorgeschmack geben. Kommen Sie vorbei – der Park wartet zu jeder Jahreszeit.